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3201 Artikel gefunden

CLL - Spezifische Target-Therapie: Ibrutinib zur Initial- und Rezidivtherapie, 2015

Frei#  2013 hatten wir eine Studie vorgesellt, in der der BTK-Hemmer Ibrutinib zur Rezidivtherapie einer Chronisch Lymphatischen Leukämie (CLL) eingesetzt wurde (2). Inzwischen ist eine neue zweite Studie in "NEJM" im Dezember 2015 erschienen, in der vorher unbehandelte CLL-Patienten initial mit Ibrutinib Chlorambucil behandelt wurden (1).

vor 9 Jahren
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Pneumocystis-Pneumonie (PCP): Sind niedrige Co-Trimoxazol -Dosen ebenfalls wirksam? 2015

Die empfohlene Leitlnien-Therapie der Pneumocystis jirovecii pneumonie (PCP) besteht aus hochdosiertem Co-Trimoxazol (TMP-SMX: Trimethoprim-sulfamethoxazol): TMP 15-20 mg/kg/täglich und SMX 75-100 mg/kg/täglich für 2 bis 3 Wochen. Diese hohe Dosierung ist jedoch mit häufigen Nebenwirkungen (wie Nierenversagen) assoziiert. Daher untersuchte eine aktuelle Studie in "Infection", ob niedrigere TMP-SMX-Dosen bei PCP ebenfalls effektiv sind (1).

vor 9 Jahren
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Schizophrenie: Mortalität unter Neuroleptika, Einfluss der Komedikation und Dosis, 2015

In den letzten Jahren wurden mehrere Studien über erhöhte Mortalität unter Neuroleptika publiziert. Jedoch ist die Datenlage weiterhin noch unklar. Eine aktuelle Studie in "American Journal of Psychiatry" untersuchte bei Schizophrenie-Patienten den Einfluss der kumulativen Neuroleptika-Dosis, und gleichzeitiger Einnahme von Antidepressiva und Benzodiazepinen auf die Sterblichkeit.

vor 9 Jahren
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Aromatasehemmer (Arimidex, Exemestan, Letrozol) und Karpaltunnelsyndrom, 2015

Frei#  Aromatasehemmer werden wie das Antiöstrogen Tamoxifen zur adjuvanten Behandlung des postmenopausalen Östrogenrezeptor-positiven Mammakarzinoms eingesetzt, inzwischen sind nach Arimidex mit Exemestan (Aromasin®) und Letrozol (Femara®) zwei weitere Aromatase-Inhibitoren zugelassen. Gleichzeitig gibt es Hinweise, dass hormonelle Risikofaktoren bei der Entstehung vom Karpaltunnelsyndrom eine wichtige Rolle spielen, und dass Aromatasehemmer verglichen mit Tamoxifen das Risiko für Karpaltunnelsyndrom erhöhen könnten.

vor 9 Jahren
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Orthopädische Operationen: Risikofaktoren für postoperative Nierenversagen, 2015

Akutes Nierenversagen nach einer Operation ist insgesamt mit einer schlechten Prognose behaftet. Eine aktuelle Studie in "BMJ" untersuchte mögliche Risikofaktoren, die ein postoperatives Nierenversagen nach einer grossen orthopädischen Operation (wie Hüft- oder Knie-TEP, oder Wirbelsäulen-Operationen) voraussagen können, und wie das frühzeitige Erkennen vom Nierenversagen das Kurzzeit- und Langzeit-Überleben beeinflusst.

vor 9 Jahren
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Wiederbelebung: Verbessern mechanische Reanimationshilfen wirklich das Outcome? 2015

Mechanische Reanimationshilfen sind Geräte, die die Reanimation verbessern sollen. Sie führen die Kompressionen des Thorax während der Reanimation automatisch durch, oder sollen die oft schwierige und kräftezehrende Herzdruckmassage erleichtern, und somit das Rettungspersonal entlasten. Bisherige Studien deuten darauf hin, dass Mechanische Reanimationshilfen die Brustkompressionen genauer durchführen und die Prognose der reanimierten Patienten mit Herzstillstand verbessern (2, 3). Die Studienlage ist jedoch widersprüchlich und nicht eindeutig. Eine aktuelle Meta-Analyse in "Annals of Emergency Medicine" untersuchte, ob die mechanischen Reanimationshilfen tatsächlich das Outcome der Patienten (Überlebensrate und neurologische Folgeschäden) verbessern (1).

vor 9 Jahren
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