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Anwendung vom Einweg-Larynxtubus (LT-D) durch Rettungsassistenten im Notfall bei Herzstillstand, 2014

Frei#  Der Larynx-Tubus LT-D (Laryngeal tube disposable), als eine Mischung aus Larynxmaske und Combitubus, wird supraglottisch und ohne Laryngoskop eingesetzt. In der vorangegangenen und der aktuellen Leitlinie des European Resuscitation Council (ERC) wurde die endotracheale Intubation (ETI), durch dafür untrainierte Rettungsassistenten, als Beatmungsmöglichkeit bei der Reanimation als nicht bedeutend eingeschätzt. Die ERC Leitlinien empfehlen dagegen den Einsatz des Larynxtubus für dieses Personal zur supraglottischen Atemwegssicherung. In der aktuellen prospektiven Studie (1) untersuchten Forscher den Einsatz des LT-D durch Rettungsassistenten in prähospitalen Notfällen.

vor 11 Jahren
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Larynxmaske und Co.: Elektiver Gebrauch von supraglottischen Hilfsmitteln (SGA) für die primäre Atemwegssicherung bei schwer zu intubierenden Kindern, 2014

Frei#  Supraglottische Hilfsmittel zur Atemwegssicherung erfahren in der letzten Zeit eine verstärkte Verwendung, seitdem die Larynxmaske einen guten und sicheren Erfolg bei der Atemwegssicherung zeigen konnte. Diese Hilfsmittel werden sowohl in der Allgemeinanästhesie als auch zur Atemwegssicherung in der Notfallsituation eingesetzt. Darunter werden die Larynxmaske (LMA), die ProSeal Larynxmaske (PLMA), der Larynxtubus (LT), der Larynxtubus mit integriertem Absaugschlauch (LTS) und der ösophageal-tracheale Kombitubus (OTC) verstanden (2).

vor 11 Jahren
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Hat dieser Patient eine akute thorakale Aortendissektion?

Frei# Hintergrund: Die Diagnose einer akuten thorakalen Aortendissektion ist schwierig und wird häufig versäumt oder zu spät gestellt. Ziel der vorliegenden Review-Studie aus dem Jahr 2002 war es, die diagnostische Genauigkeit basierend auf einer vorliegenden Patientengeschichte, körperlichen Untersuchung, sowie einem Röntgenthorax festzustellen. Hierzu wurde entsprechend relevante englischsprachige Fachliteratur begutachtet, welche während des Zeitraums 1966 – 2000 publiziert worden ist.

vor 11 Jahren
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Gesunder Lebensstil und Demenzrisiko: bisher Längste Studie über Lebensgewohnheiten und Demenzentwicklung, 2013

Frei#   5 goldene Regeln – Sport + gesunder Lebensstil reduzieren das Demenzrisiko erheblich In der derzeit langwierigsten Kohortenstudie zum Zusammenhang von Lebensgewohnheiten und dem Risiko einer Demenzentwicklung zeigte sich, wie eine Hand voll gesunder solcher Lebensgewohnheiten bereits das Krankheitsrisiko mehr als halbiert. Durchgeführt wurde die epidemiologische Studie über einen Zeitraum von 35 Jahren im walisischen Ort Caerphilly.

vor 11 Jahren
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Anastrozol zur Brustkrebs-Prävention bei den postmenopausalen Hochrisiko-Frauen, 2013

Frei#   Das Anti-Östrogen Tamoxifen und Raloxifen sind in den USA zur Brustkrebs-Prävention bei Hochrisiko-Frauen zugelassen. Beide gehören zu der Substanzklasse der selektiven Östrogenrezeptor-Modulatoren (SERM). In Deutschland sind sie für diese Indikation noch nicht zugelassen. Währenddessen geht die Entwicklung weiter: Aromatase-Hemmer, die die Östrogenbildung hemmen, sind zur Brustkrebs-Prävention bei postmenopausalen Frauen möglicherweise ebenfalls wirksam. Eine aktuelle Studie (1) untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit des Aromatasehemmers Anastrozol für die Prävention von Brustkrebs bei postmenopausalen Frauen, die ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko (Familienanamnese, präkanzeröse Veränderungen in den Brustdrüsen) aufweisen.

vor 11 Jahren
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