Penetrierende Trauma: Transport mit privatem PKW vs. Rettungswagen und Mortalität, 2017

Aktuelle Studie in "JAMA Surgery":

Die Autoren werteten die Daten von 103.029 Patienten in 298 Trauma-1- und Trauma-2 Zentren in US-Grosstädten aus.
Transport der Patienten mit privatem Verkehrsmittel ist in US-Grossstädten bei Patienten mit  Schuss-, Messerverletzungen oder mit weiteren penetrierenden Verletzungen verglichen mit Rettungswagen-Transport mit einer signifikant niedrigeren Sterblichkeit assoziiert (OR 0.38).
Anmerkung: Vermutlich können in den USA die Angehörigen die Verletzten schneller mit dem privatem PKW ins Krankenhaus bringen.
Kann man diese Ergebnisse auf Deutschland übertragen?: Möglicherweise in ländlichen Gebieten, wo die Rettungskräfte wesentlich länger Zeit bis zur Ankunft brauchen.

Wandling et al. Association of prehospital mode of transport with mortality in penetrating trauma: A trauma system-level assessment of private vehicle transportation vs ground emergency medical services. JAMA Surg 09/2017

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