NOAK zur sekundären Prävention nach akutem Koronarsydrom, 2018

Aktuelle Meta-Analyse in "JAMA":

Die Autoren analysierten die Ergebnisse von 6 Studien mit 29.667 Patienten mit akutem Koronarsydrom (AKS) zum Thema.

Nur AKS-Patienten mit STEMI-Herzinfarkt profitieren von der zusätzliche Antikoagulation mit den neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK) zu der antithrombotischen Therapie (oft ASS, oder ASS+Clodigoprel). Bei diesen Patienten reduzierte die Add-On-NOAK-Therapie die koronaren Ischämie-Ereignisse verglichen mit antithrombotischer Therapie alleine im Verlauf signifikant (QR 0.85).

Bei NSTEMI-Patienten hat hingegen die NOAK-Zusatztherapie ein ungünstiges Nutzen/Risiko-Profil. Dabei überwiegen die Risiken der Zusatz-NOAK-Therapie, da das Blutungsrisiko unter NOAK erheblich erhöht ist (OR 3.17).

Chiarito et al: Direct Oral Anticoagulants in Addition to Antiplatelet Therapy for Secondary Prevention After Acute Coronary Syndromes. A Systematic Review and Meta-analysis. JAMA Cardiol. Published online February 7, 2018

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