Epilepsie nach aneurysmaler subarachnoidaler Hirnblutung: Langzeit-Outcome,2017
Aktuelle Studie in "Neurology" mit 779 Teilnehmern, die die ersten 12 Monate nach einer subarachnoidalen Hirnblutung aufgrund eines Hirnaneurysma-Rupturs überlebt hatten.
Die Beobachtungszeit betrug durchschnittlich 12 Jahre. 15% Patienten hatten nach einer subarachnoidalen Hirnblutung eine Epilepsie entwickelt. Die Mortalität betrug 28%. Bei 21% der Patienten war die Epilepsie die Ursache des Todes. Komorbide Epilepsie nach aneurysmaler subarachnoidaler Hirnblutung war mit einem erhöhtem Langzeit-Mortalitätsrisiko assoziiert. Die Autoren regen an, dass Überlebende einer aneurysmalen subarachnoidalen Hirnblutung sollten zur Diagnose und Therapie einer möglichen Epilepsie engmaschig überwacht werden sollten.