Verlängerte Therapie venöser Thrombembolie: Rivaroxaban oder Aspirin zur Rezidiv-Prophylaxe? 2017

Aktuelle NEJM-Studie (1):

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Vorhofflimmern-Suche: Langzeit-EKG-Monitoring bei Patienten mit akutem Schlaganfall, 2017

Aktuelle Studie in "Lancet Neurology" mit 398 Patienten (Alter > 60 Jahre) mit akutem Schlaganfall:

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Antikoagulation nach erfolgreicher Ablation bei Vorhofflimmern? 2017

Neue Studien-Ergebnisse während der 66. Jahrestagung des American College of Cardiology:

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Akuter Herzinfarkt: Mehrgefäß-Angioplastie unter fraktionierter Flussreserve-Kontrolle (FFR), 2017

Aktuelle Studie in "NEJM": Bei Patienten mit ST-Hebungsinfarkt (STEMI) wird der Outcome durch percutane Koronarintervention (PCI) zur Wiederherstellung des Blutflusses in der betroffenen Koronararterie verbessert. Der Einsatz der PCI bei nicht infarktverursachenden Koronararterien ist umstritten.

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Antikoagulation: Werden die NOAKs in der Praxis richtig dosiert? 2017

Aktuelle Studie in "Journal of the American College of Cardiology (JACC)":  

Die Autoren werteten die Daten von 5738 Patienten aus dem Patientenregister ORBIT-AF II (Outcomes Registry for Better Informed Treatment of Atrial Fibrillation phase II) in den USA, die mit neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK) behandelt wurden.

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Akutes Koronarsyndrom (AKS) - Antikoagulation: Blutungsrisiko duale antithrombotische Therapie vs. duale Plättchenhemmung, 2017

Aktuelle Studie in "Lancet": Die Kombination von Aspirin und einem P2Y12-Inhibitor (z.B. Clopidogrel) wird als duale Plättchenhemmung (DAPT) bezeichnet und ist die Standardkombination der antithrombotischen Therapie nach einem akuten Koronarsyndrom. Der Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban reduzierte die Mortalität und ischämische Ereignisse in Kombination mit DAPT. Jedoch erhöhte sich das Auftreten von Blutungen. Die Sicherheit bei der Kombination von Low-Dose-Rivaroxaban (anstelle von Aspirin) mit einem P2Y12-Inhibitor wurde bisher beim akuten Koronarsyndrom nicht untersucht.

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Duale Plättchenhemmung: Kurzzeit- vs. Langzeittherapie nach Implantation eines Drug-Eluting-Stents bei Patienten mit und ohne Diabetes, 2016

Aktuelle Studie in BMJ: Die koronare Herzerkrankung zählt zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Durch arteriosklerotische Ablagerungen kommt es zu Engstellen oder Verschlüssen der Herzkranzgefäße. Das Herz wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Energie versorgt. Die Patienten klagen über Schmerzen und Druck in der Brust. Je nach Schweregrad der Erkrankung kann eine Intervention nötig werden, bei welcher das verkalkte Gefäß gedehnt bzw. wieder eröffnet wir. Hierbei dient ein Stent als Platzhalter, um einen erneuten Gefäßverschluss zu verhindern. Unterschieden werden Baremetalstents, die keine Medikamente freisetzen von Drug Eluting Stents (DES). Bei diesen Stents wird mittels Zytostatikum-Beschichtung das überschießende Wachstum der umliegenden Gefäßwandzellen über mehrere Monate gehemmt, um somit einen Stentverschluss zu verhindern. Jedoch ist die Oberfläche dieser Stentart aufgrund ihrer Beschaffenheit initial thrombosefördernd. Daher ist anfänglich nach Einsatz des Stents eine duale Plättchenhemmung mit Acetylsalicylsäure plus Clopidogrel oder Prasugrel oder Ticagrelor unerlässlich. In dieser Studie wurden mittels individueller Metaanalyse der Teilnehmerdaten der klinische Outcome der dualen Plättchenhemmung nach Implantation eines Drug Eluting Stents bei Patienten mit und ohne Diabetes nach sechs (Kurzzeitgabe) und zwölf Monaten (Langzeitgabe) verglichen.

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Vorhofflimmern: Wirksamkeit und Sicherheit von niedrig dosiertem NOAK unter praxisnahen Bedingungen, 2017

Aktuelle Leitlinien empfehlen eine Dosisreduktion von neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK) bei Vorhofflimmern-Patienten, wenn Nierenfunktionsstörungen oder weitere Kriterien wie hohes Alter, Kachexie usw. vorliegen. Subgruppen-Analyse bisheriger Studien deuten daraufhin, dass reduzierte Dosen von NOAK ähnlich wirksam wie Vitamin-K-Antagonisten (Marcumar und co.) sind.

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Vorhofflimmern: CHA2DS2-VASc-Score und das Risiko für schwere Blutungen, 2016

Aktuelle Studie in "Annals of Emergency Medicine":

Die Autoren analysierten mit Hilfe der Datenbank von "Department of Defense Military Health System" in den USA die Daten von über 44,793 Vorhofflimmern-Patienten, die Rivaroxaban erhalten haben, und bei denen CHA2DS2-VASc-Score bestimmt wurde.

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