Ernährung bei akuter akuter Pankreatitis: Frühzeitige transnasale Sondenernährung vs. orale Ernährung nach Bedarf, 2014

Hintergrund: Eine frühzeitige enterale Ernährung über eine transnasale Magensonde wird oft bei Patienten mit schwerer akuter Pankreatitis angewendet, um vom Darm ausgehende Infektionen zu vermeiden, aber es gibt bisher wenige Daten, die dieses Vorgehen untermauern. Es wurde eine multizentrische, randomisierte Studie durchgeführt, die bei Patienten mit akuter Pankreatitis eine frühzeitige transnasale Sondenernährung innerhalb von 24 Stunden mit einer oralen Ernährung 72 Stunden nach Vorstellung in der Notaufnahme verglich.

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Obere gastrointestinale Blutung: Prädiktoren für eine gute Sicht während der Gastroskopie, 2014

Zwar empfehlen die Leitlinien vor der Endoskopie bei oberen gastrointestinalen Blutungen die selektive Anwendung der Prokinetika, um die Sicht während der Gastroskopie und damit die diagnostische Ausbeute zu bessern; Prokinetika sollen sozusagen vor der Endoskopie den Magen vom Blut „säubern“. Es liegen jedoch noch keine Daten vor, wie und wann die Prokinetika-Gabe gesteuert werden sollte. Eine aktuelle Studie aus Korea ging dieser Frage nach (1).

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Tetrazyklin und Furazolidon zur Quadrupel-Therapie bei Helicobacter pylori Infektion, 2014

Die Eradikationsbehandlung verläuft weltweit in den letzten Jahren immer weniger erfolgreich. Gleichzeitig treten sehr viel öfter Resistenzen gegen die eingesetzten Antibiotika auf. Am häufigsten wurde eine Resistenz von Helicobacter pylori gegen das Therapiekonzept mit Clarithromycin, Metronidazol und Quinolon beobachtet. Resistente Stämme von H. pylori hinsichtlich Tetracyclinen und Furazolidon sind dagegen selten. Ziel der Wissenschaftler war es, die Effektivität und die Häufigkeit unerwünschter Wirkungen der Quadrupel-Therapie mit Tetracyclinen und Furazolidon zu ermitteln.

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US-Leitlinie: Pharmakotherapie vom Reizdarmsyndrom, 2014

Die US-Fachgesellschaft „American Gastroenterological Association“ publizierte in "Gastroenterology" eine neue Leitlinie zur medikamentösen Therapie des Reizdarmsyndroms (Colon Irritabile). Die wichtigen Punkte sind:

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Bei welchen Patienten sollte der PCR-Stuhltest für Clostridium D. Infektion wiederholt werden? 2014

Aufgrund der hohen Sensitivität des PCR-Tests für Clostridien-Difficile-Infektion (CDI) wird innerhalb der nächsten 7 Tage keine PCR-Test-Wiederholung empfohlen, wenn der initiale PCR-Test negativ war. Eine aktuelle Studie (1) untersuchte, bei welcher Subgruppe von Patienten es sinnvoll wäre, doch in den ersten 7 Tagen den Test erneut durchzuführen.

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Rezidivierende Clostridium-difficile-Infektion: Orale gefrorene Fäkal-Kapseln zur Stuhl-Transplantation, 2014

Frei#  Bekanntlich ist die medikamentöse Therapie der rekurrierenden Clostridium-difficile-Infektionen (CDI) sehr schwierig. Studien haben gezeigt, dass die fäkale mikrobiotische Transplantation (FMT) oder Stuhltransplantation eine sichere, effektive alternative Therapie für rezidivierende CDI ist. Die FMT wurde in der Regel per Koloskopie durchgeführt, in dem frische Fäkalien (Stuhl) von fremden Spendern (oft Familienmitglieder) ins Zäkum verabreicht wurden. Es gibt jedoch Befürchtungen, dass die Patienten sich mit der FMT wegen der unattraktiven Natur dieser Therapie-Methode sich schwer tun.

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Patienten mit akuter oberer GI-Blutung ohne Ösophagusvarizenblutung: Outcome nach Embolisierung, 2014.

Eine aktuelle Studie (1) in der Fachzeitschrift "Journal of Clinical Gastroenterology" untersuchte das Outcome bei Katheter-Angiographie mit oder ohne Embolisierung, von Patienten mit akuter Blutung im oberen Gastrointestinaltrakt (GI) ohne Ösophagusvarizenblutung.

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Voraussage des Magenkrebs-Risikos nach Magen-Ulkus, 2014

Die Bestimmung des Risikos für Magenkrebs, bei Patienten mit peptischen Ulkus, auf Grundlage einer chinesischen Kohorte.

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Absetzen von Ursodeoxycholsäure bei primär sklerosierender Cholangitis? 2014

Ursodeoxycholsäure (UDCS) wird wegen der fehlenden Auswirkung bezüglich des Überlebens und potentieller Nebenwirkungen, nicht mehr für die Behandlung erwachsener Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis (PSC) mehr empfohlen. In einer aktuellen Studie (1) in der Fachzeitschrift "Hepatology" wurde in einer Gruppe von PSC-Patienten, das Absetzen der UDCS-Therapie prospektiv untersucht.

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Optimale Darmreinigung für die Koloskopie: Dosisaufteilung der Laxantien? 2014

Hintergrund: Die Koloskopie wird als Standardmethode für die Erkennung kolorektaler Karzinome betrachtet; eine adäquate Vorbereitung ist entscheidend für eine effektive Koloskopie, bisher gibt es jedoch noch keine eindeutigen Daten bezüglich der optimalen Vorbereitung. Vor allem der Stellenwert der Dosisaufteilung der Laxantien gegenüber der Einnahme der gesamten Dosis an dem Abend vor der Koloskopie ist noch unklar (Medknowledge-Anmerkung: Dosis-Splitting bedeutet erste Dosis ein Tag vor der Koloskopie, und zweite Dosis am Tag der Koloskopie einzunehmen. In Deutschland wird oft Clean-Prep oder auch Movicol verwendet.)

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