Faktor XI-Antisense-Oligonukleotid (FXI-ASO) zur Thrombose-Prävention ohne Blutungsrisiko? 2014

Experimentelle Daten zeigten, dass reduzierter Faktor XI-Blutspiegel das Thrombose-Risiko vermindert, ohne das Blutungsrisiko zu steigern. Bisher ist jedoch die Rolle vom Gerinnungsfaktor Faktor XI zur Prävention der postoperativen Thrombose bei Menschen noch unklar. FXI-ASO ist ein neuer Antisense-Oligonukleotid der zweiten Generation, welches spezifisch die Faktor XI-Spiegel im Blut reduziert. Eine aktuelle Phase-II-Studie in „NEJM" verglich FXI-ASO mit dem niedermolekularen Heparin Enoxaparin (Clexane) bei Patienten, die sich eine Knie_Totalendoprothese (Knie-TEP) unterzogen hatten.

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Antidote für neue Antikoagulanzien: Medikamente in der Pipeline: Von Per977 und AnXa bis Idarucizumab , 2014

Frei#  Bekanntlich hat Marcumar inzwischen mehrere Alternativen. Die neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK) Dabigatran (Pradaxa), Rivaroxaban (Xarelto), Apixaban (Eliquis) zeichnen sich insbesondere durch orale Einnahme und Wegfallen der INR-Kontrollen aus. 

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Meta-Analyse: Wirksamkeit und Sicherheit verschiedener Therapie-Strategien für venöse Thromboembolien, 2014

Zahlreiche Strategien zur Antikoagulationstherapie einer akuten venösen Thromboembolie (VTE) sind bekannt. Allerdings finden sich kaum Anhaltspunkte dafür, welcher Wirkstoff am effektivsten und sichersten ist.

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Ist duale Antithrombozytentherapie mit Clopidogrel und Co. plus ASS bei akutem Koronarsyndrom mit NSTEMI noch zeitgemäß? 2014

Das akute Koronarsyndrom ist ein Leitsymptom für den Herzinfarkt. Dieser kommt in Deutschland jährlich mit circa 300 Infarkten pro 100.000 Einwohner vor. Um die Schäden möglichst gering zu halten und eine schnelle Therapie zu ermöglichen kommt im Notfall das EKG-Gerät zum Einsatz. Einen persistierenden ST-Streckenhebungsinfarkt mit Troponin-Anstieg definiert man als STEMI, der für einen Herzinfarkt spricht. Falls es im EKG keine typischen Infarktzeichen gibt, liegt ein Nicht-ST-Streckenhebungsinfarkt, NSTEMI, vor. Ob es sich tatsächlich um einen frischen Herzinfarkt handelt, kann dabei meist nicht unmittelbar bestimmt werden. In diesem Fall gestaltet sich eine angemessene Therapieplanung in Abwägung möglicher Komplikationen schwierig.

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Akute venöse Thromboembolien – Meta-Analyse: Wirksamkeit und Sicherheit neuer orale Antikoagulanzien gegenüber Marcumar und Co. , 2014

Eine aktuelle Studie (1) in „Blood" hat die Wirksamkeit und Sicherheit neuer direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK mit den altherkömmlichen Vitamin-K- Antagonisten (VKA; Marcumar und Co.) zur Therapie von akuten venösen Thromboembolien verglichen.

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US-Leitlinie für Thrombozyten-Transfusion, 2014

Die US-amerikanische Fachgesellschaft AABB (American Association of Blood Banks) hat eine neue Leitlinie zur Thrombozyten-Transfusion publiziert (1). Die Kernpunkte sind:

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RELOADED: ASS zur Prophylaxe der venösen Thromboembolie-Rezidive, 2014

2012 hatten wir die ASPIRE-Studie (2) in NEJM vorgestellt, die gezeigt hatte, dass Low-Dose-ASS zur Sekundärprophylaxe bei venösen Thromboembolien (VTE) zwar mäßig wirksam ist, und aber doch im Anbetracht der gesamten Datenlage im Anschluss einer oralen Antikoagulation nach einer Thromboembolie eingesetzt werden sollte. Inzwischen ist die INSPIRE-Studie (1) in "Circulation" zum Thema erschienen. Die neue Studie aus Australien untersuchte vor allem die therapeutischen Effekte von Low-Dose-ASS auf das Outcome verschiedener Subgruppen.

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Koronarstent: Duale Antithrombozytentherapie 12 vs. 30 Monate, 2014

Die Dauer der dualen Antithrombozytentherapie (DAPT; ASS + Clodigoprel und Co.) nach Koronarstent-Anlage wird derzeit kontrovers diskutiert. Zu dem Thema sind aktuelle mehrere Studien erschienen, die teilweise unterschiedliche Ergebnisse bringen.

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Unfraktioniertes Heparin mit und ohne Glykoprotein IIb/IIIa-Hemmer vs. Bivalirudin (Angiox) bei PCI, 2014/2015

Frei#  Wir hatten 2014 eine randomisierte Studie in Lancet  (1) vorgestellt, welches zeigte, dass unfraktioniertes Heparin bei primärer percutaner Koronarintervention (HEAT-PPCI) effektiver als Bivalirudin war. Inzwischen ist eine weitere randomisierte Studie (2) zu gleichem Thema in "JAMA" erschienen, die ebenfalls Bivalirudin und Hepariin mit oder ohne Glycoprotein IIb/IIIa-Hemmer vergleicht, und zu anderen Ergebnissen kommt. Die aktuelle Studie (2) stellen wir nach der ersten Studie in "Lancet" mit einem kurzen Kommentar  vor.

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Antikoagulation: Senken die DOAKs im Vergleich zu Marcumar und Co. die Mortalität bei Vorhofflimmern? 2014

 

Direkte orale Antikoagulantien (DOAKs: Rivaroxaban, Dabigatran, Apixaban, Edoxaban) sind dem Vitamin-K-Antagonisten Warfarin (In Deutschland Marcumar) bei Patienten mit Vorhofflimmern im Hinblick, auf die Schlaganfall-Prävention und systemische Embolien nicht unterlegen.

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