Von Depression bis kognitive Störungen: Therapie der nicht-motorischen Störungen bei Parkinson mit einem MAO-B-Hemmer plus Antidepressivum, 2014

Frei#  Depression, kognitive Störungen und weitere nicht-motorische Symptome (NMSs) treten bei der frühen Parkinson-Krankheit relativ häufig auf, und sind möglicherweise zumindest teilweise durch den Dopamin-Mangel verursacht. Viele Parkinson-Patienten mit NMS werden mit Antidepressiva behandelt. Bisher wurden jedoch eine Kombination von Medikamenten, die Dopaminabbau im Gehirn reduzieren und Antidepressiv wirksam sind, noch nicht überprüft. Eine aktuelle Studie untersuchte die Effekte von dem Zusatz des MAO-B-Hemmers Rasagilin zu einer laufenden Antidepressiva-Therapie bei Morbus Parkinson.

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Schlaganfall: Ist Früh-Lyse innerhalb einer Stunde mit Mobil-Stroke-Unit (STEMO) effektiv? 2014

Bekanntlich hängt die Wirksamkeit der intravenösen Thrombolyse beim akuten ischämischen Schlaganfall von der Zeit ab. Bisher hatten die Patienten, die innerhalb der ersten 3 Stunden nach Symptombeginn lysiert wurden, die besten Ergebnisse. Eine aktuelle Studie (1) aus Berlin untersuchte den zusätzlichen Nutzen einer Früh-Lyse innerhalb der ersten Stunde nach Symptombeginn.

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Vitamin-D-Derivat Alfacalcidol gegen Fatigue bei Multiple Sklerose, 2014

Müdigkeit ist eines der häufigsten Symptome, der multiplen Sklerose, die die Patienten belastet und einschränkt. Bisher gibt es noch keine spezifischen Medikamente gegen die multiple-Sklerose-assozierte Fatigue. Eine aktuelle Studie aus Israel überprüfte die Wirkungen des Vitamin-D-Analogons Alfacalcidol gegen Müdigkeit bei Multiple Sklerose (1).

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TIA: Folge-Schlaganfall-Risikoabschäzung mit CCT, 2014

Eine kanadische Studie in "Stroke" untersuchte, wie weit eine Computer-Tomographie des Kopfes (CCT) innerhalb von 24 Stunden bei Patienten mit TIA das Schlaganfall-Risiko im Verlauf abschätzen kann (1). 

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Karotisstenose und Schlaganfall/Herzinfarkt nach nicht-kardialer Operation bei Hochrisiko-Patienten, 2014

Ältere Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren erhalten vor elektiven Operationen oft eine Duplex-Sonographie der Carotiden. Bei Stenosen > 70% ist es gar nicht so selten, dass vor der eigentlichen OP erstmals eine Karotis-Stentanlage oder Endarteriektomie durchgeführt wird. Ob die arterielle Karotisstenose das Schlaganfall-Risiko nach einer nicht-kardialen Operation voraussagen kann, ist jedoch unklar. Genau diese Frage untersuchte eine retrospektive Studie in „Anesthesiology" (1).

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Ist die ketogene Diät und angepasste Atkins-Diät bei therapie-resistenter Epilepsie wirksam? 2014

Ketogene Diät und angepasste Atkins-Diät sind sehr fettreiche, und dafür kohlenhydratarme Diät-Formen. Bei der ketogenen Diät soll der Körper seinen Energiebedarf vor allem über die Ketone abdecken. Die ketogene Diät wird für Epileptiker empfohlen, die auf die Standardtherapie nicht ansprechen. Eine aktuelle Übersicht (1) in „Neurology“ überprüfte die Wirksamkeit der ketogenen Diät (KD) und modizifierten Atkins-Diät (MAD) zur  adjuvanten Therapie der refraktären Epilepsie bei Erwachsenen.

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Sind selbstgeschilderte Gedächtnisprobleme Vorboten einer dementiellen Entwicklung? 2014

Eine aktuelle Studie (1) in der Fachzeitschrift "Neurology" untersuchte, inwieweit subjektive Gedächtnisprobleme, (subjective memory complaints, SMC) bei älteren Menschen, Prädikatoren einer späteren kognitiven Beeinträchtigung sind. Analysiert wurden zudem Risikofaktoren und spätere Neuropathologien.

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Unspezifische Gehirn-Biopsie: Enzephalitis unklarer Genese – eine diagnostische Herausforderung, 2014

Proben aus Hirnbiopsien die eine Enzephalitis ohne spezifische histopathologische Charakterisierung aufweisen sind eine diagnostische Herausforderung für Neuropathologen und Neurologen gleichermaßen. Solche Fälle werden dann meist als Pathologie im Sinne einer nicht näher bezeichneten Enzephalitis zugeordnet (ENOS, Encephalitis not otherwise specified). Ein systematischer Ansatz zum diagnostischen Beurteilung bei solchen Patienten ist schwer zu finden und zur Zeit gibt es keinen allgemein anerkannten Algorhythmus.

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Einnahme multipler anticholinergische Medikamente und das Risiko für Hospitalisation wegen Delir, 2014

Frei#  Viele gebräuchliche Medikamente haben direkte oder indirekte anticholinergischern Eigenschaften. Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift "Journal of American Geriatric Society" untersuchte den Zusammenhang zwischen anticholinergischer Medikation und dem Hospitalisationsrisiko im Bezug auf einem Delir.

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Prädiktoren der Demenz bei alten Patienten: Können die Biomarker Amyloid-Lagerungen, Hippocampusatrophie und Mikroangiopathie Demenz voraussagen? 2014

Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen strukturellen Hirnveränderungen und ß-Amyloid Ablagerungen sowie die Inzidenz der Demenz bei 183 alten Patienten (mittleres Alter 85,5 Jahre) ohne Demenz in einem 2 jährigen follow-up. Die Teilnehmer der Studie wurden mittels MRT des Gehirns und einem PET-Scan mit 11C Pittsburgh compound B (PiB) (radioaktive Bildgebung zur Darstellung von ß-Amyloidplaques im Gehirn) untersucht (von 2009 bis 2011). Bei Beginn der Studie stellte sich folgende Situation dar:

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